Ernährung bei Prostatakrebs – das muss beachtet werden

Ernährung bei Prostatakrebs

Unter all den unterschiedlichen Formen, in welchen sich die Krebserkrankung bei den Menschen ausbreiten und äußern kann, ist die Form des Prostatakrebs. Männer, welche unter dieser Art des Krebses leiden befinden sich zwar in ärztlicher Behandlung und sagen der Krankheit medikamentös den Kampf an, doch vielen reicht das nicht aus. Betroffene wollen oft selbst etwas machen können, um die Krebszellen zu schwächen und positiv in den Verlauf der Krankheit einzugreifen. Aus diesem Grund sehen sich sehr viele Menschen nach einer Möglichkeit um, die Krankheit auf eigene Faust beeinflussen zu können.

Sicherlich hast du schon einmal den Spruch „Du bist, was du isst“ gehört – natürlich scheint dies auf den ersten Blick etwas übertrieben zu sein, doch auf den zweiten Blick gesehen, stecken einige wahre Dinge hinter dieser augenscheinlich banalen Aussage. Denn, mehrere Studien haben bereits die Ernährung der Menschen in dem Zusammenhang mit der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden untersucht und dabei feststellen können, dass die Ernährung einen sehr großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unseren allgemeinen Zustand hat.

Damit ist aber nicht genug. Viele Studien beschäftigen sich unter anderem mit dem Zusammenhang der Ernährung und den unterschiedlichen Formen der Krebserkrankung. So gibt es unter den Studien einige Studien, welche sich explizit mit der richtigen und hilfreichen Ernährung bei Prostatakrebs auseinandersetzen.

Die Ergebnisse der Studien weisen dabei darauf hin, dass sich Betroffene, welche von Prostatakrebs betroffen sind und unter der Krankheit leiden, vor allem auf eine pflanzliche Ernährung setzen sollten. Diese soll dazu in der Lage sein:

  • das Krebsrisiko zu senken.
  • die bereits bestehende Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Da es sich bei dem Prostatakrebs um die wohl häufigste Krebserkrankung bei Männern handelt, ist es aus diesem Grund nicht nur ratsam auf eine vorwiegend pflanzliche Ernährung zu setzen, wenn Betroffene die Diagnose von einem Arzt bekommen haben, sondern auch vorbeugend sollten Männer auf eine gute und vorwiegend pflanzliche Ernährung achten.

Wir haben uns etwas genauer mit der richtigen Ernährungsform bei Prostatakrebs auseinandergesetzt und wollen dich genauer in dieses Thema einführen.

Die richtige Ernährungsform

Wie schon angedeutet, sollten sich Männer, welche unter dem Prostatakrebs leiden, vorwiegend pflanzlich ernähren? Doch was heißt das genau? Gibt es bestimmte Lebensmittel, auf welche die Betroffenen verzichten sollten? Ist es Studien gelungen eine Diät zu erarbeiten, an welcher sich die Erkrankten orientieren können, um dem Krebs den Kampf anzusagen und den Heilungsprozess zu unterstützen?

Zunächst einmal ist der Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Prostatakrebs interessant. Wieso ist es möglich, dass die Ernährung eine so gefürchtete und gravierende Krankheit, wie den Prostatakrebs positiv beeinflussen kann?

  1. Während der Erkrankung kann es durchaus passieren, dass die Betroffenen von anderen Krankheiten heimgesucht werden. Ein bekanntes und leider nicht selten auftretendes Phänomen in dem Zusammenhang mit dem Prostatakrebs ist der Herzinfarkt. Mit einer gesunden Kost kann allerdings gezielt gegen diesen vorgebeugt werden.
  2. Eine gute Ernährung unterstützt die medikamentöse Behandlung der Krebserkrankung. Oft fühlen sich die Menschen, welche sich der Behandlung unterziehen, geschwächt, haben mit Übelkeit und weiteren unangenehmen Nebeneffekten zu kämpfen – mit einer gesunden Ernährung wird die Verträglichkeit der Behandlungsmethoden merkbar verbessert.

Die Studien haben sich mit vielen unterschiedlichen Nahrungsmitteln auseinandergesetzt und diese in dem Zusammenhang mit dem Prostatakrebs untersucht.

Dabei ist es diesen wissenschaftlichen Untersuchungen zwar durchaus gelungen eine Empfehlung bezüglich der Lebensmittel auszusprechen, doch aktuell gibt es keine spezifische Diät, an welcher sich die Erkrankten orientieren können. Vielmehr bieten die Ergebnisse der Studien Richtlinien, anhand welcher sich die Betroffenen orientieren und ernähren können.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang zudem die Tatsache, dass die Studien den Erkrankten davon abraten, zusätzliche Präparate zu sich zu nehmen, sofern dies nicht explizit vom behandelnden Arzt empfohlen wurde.

Studien gehen mit ihren Ergebnissen und Forschungen noch einen Schritt weiter und stellen sich die Frage: „Wenn die gesunde Ernährung einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung hat, hat eine ungesunde Ernährung möglicherweise einen Einfluss auf die Entstehung des Prostatakrebs?“ Diese Frage ist durchaus berechtigt und die Ergebnisse weiterer Studien geben den Forschern recht. Ein sehr großer und ausschlaggebender Faktor für die Entstehung von Prostatakrebs ist das Ernährungsmuster, welches die Betroffenen über Jahrzehnte hinweg praktiziert haben.

Aus diesem Grund fällt vielen Menschen die Umstellung der Ernährung alles andere als einfach, doch sie zahlt sich aus. Denn bereits nach drei Monaten können die ersten positiven Resonanzen aus der Umstellung – hin zu der gesunden Ernährung – gezogen werden.

Wollen wir es also kurz zusammenfassen und festhalten, setzt sich die richtige Ernährung bei Prostatakrebs aus vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln zusammen – was das nun genau heißt, wollen wir uns in den folgenden Abschnitten etwas genauer ansehen.

Ernährung bei Prostatakrebs - Essgewohnheiten

Essgewohnheiten bei Prostatakrebs

Jeder Mensch hat andere, individuelle Essgewohnheiten, welche er, in der Regel, sein ganzes Leben hinweg praktiziert und anwendet. Die Großzahl der Menschen der heutigen Gesellschaft ist an eine vorwiegend ungesunde und somit schädliche Ernährung gewohnt, was mitunter auch ein Grund für die Tatsache ist, dass die Zahl der Krebserkrankungen immer weiter steigen.

Alleine aus diesem Grund sollten sich die Menschen vermehrt mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und diese nicht erst umstellen, wenn diese mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert werden. Doch, selbst dann, ist es nicht zu spät, dem Krebs mit der richtigen Ernährung den Kampf anzusagen. Und dieser Kampf startet mit der Umstellung der eigenen Essgewohnheiten.

Um die Essgewohnheiten umstellen zu können, müssen sich die Betroffenen zunächst einmal mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Oft sind die Menschen so an ihre Gewohnheiten gewöhnt, dass ihnen gar nicht mehr auffällt, wie ungesund und schädlich sie sich eigentlich ernähren.

Um dem Prostatakrebs effektiv vorbeugen oder, wenn dieser bereits diagnostiziert worden sein sollte, den Kampf ansagen zu können, ist es in dem Zusammenhang mit den Essgewohnheiten wichtig, so weit wie möglich auf:

  • Fette
  • Zucker
  • Fleisch
  • Milchprodukte
  • verarbeitete Produkte

zu verzichten.

Stattdessen sollten diese Lebensmittel durch pflanzliche Nahrungsmittel ersetzt werden. Diese bringen den Vorteil mit sich über das schützende Polyphenolen zu verfügen. Die Umstellung der Essgewohnheiten ist aus dem Grund so wichtig, weil es Studien gelungen ist, nachzuweisen, dass vor allem Fleisch und Wurst die Entwicklung des Prostatakrebs fördern.

Nun denken viele Menschen, wenn sie den Begriff „pflanzliche Ernährung“ hören, dass sie sich vegan ernähren müssen, um dem Prostatakrebs den Kampf ansagen zu können. Natürlich ist die vegane Ernährungsform durchaus erstrebenswert, doch sie ist nicht automatisch gesund. Es ist wichtig, auf die richtigen Lebensmittel zurückzugreifen und auch die vegane Ernährungsform mit den passenden Nahrungsmitteln zu kombinieren.

Zusammenfassend sollten die Essgewohnheiten bei Prostatakrebs folgendermaßen ausfallen:

  • So gut wie kein Fleisch, stattdessen Soja und Tofu.
  • So wenig Zucker wie möglich.
  • So gut wie kein Fett.
  • Kein Fastfood.
  • Wenig Milch und Milchprodukte.
  • Wenig Produkte aus Weizenmehl.

Bei diesen Essgewohnheiten handelt es sich keinesfalls nur um einen Versuch, dem Prostatakrebs den Kampf anzusagen, sondern zahlreichen Studien ist es gelungen, die Wirksamkeit dieser Ernährungsform nachzuweisen.

Männer, welche diese Essgewohnheiten befolgen und umsetzen, senken das Risiko an dem weit verbreiteten Prostatakrebs zu erkranken, um 70 Prozent. Wichtig ist, dass die Ernährung dabei nicht nur in dem Zusammenhang mit dem Prostatakrebs, sondern als Ganzes betrachtet wird. Das heißt, dass durch die richtige, vorwiegend pflanzliche Ernährungsform nicht nur dem Prostatakrebs der Kampf angesagt werden kann, sondern auch:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Bluthochdruck

mit dieser positiv beeinflusst werden kann.

Wie schon gesagt, bedeutet eine Umstellung der Ernährung immer eine Herausforderung für die Betroffenen – vor allem, wenn diese ein Leben lang an eine andere Art und Weise der Ernährung gewohnt sind. Aus diesem Grund sollten Männer die Umstellung nicht als Strafe sehen, sondern diese als kulinarisches Abenteuer sehen. Am besten stellen alle im Haushalt lebenden Personen ihre Ernährung um und tun ihrer eigenen Gesundheit etwas Gutes. Denn, wie die Studien aufgezeigt haben, kann mit der richtigen Ernährungsumstellung nicht nur dem Prostatakrebs der Kampf angesagt werden, sondern es kann vielen unterschiedlichen Krankheiten und Beschwerden effektiv vorgebeugt werden.

Eine wichtige Grundregel, welche in dem Zusammenhang mit der vorwiegend pflanzlichen Ernährung bei Prostatakrebs steht, ist die der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr. Betroffene sollten stets darauf achten täglich bis zu 2 Liter Grüntee oder Wasser zu trinken.

Mit folgenden Lebensmitteln vorbeugen

Die Grundregeln der richtigen Ernährung bei Prostatakrebs und auch zu der Prävention dieser Krankheit und anderer Beschwerden und Krankheiten, sind nicht weiter schwer und klar ersichtlich. Unter all den Lebensmitteln, welche mit der pflanzlichen Ernährungsform im Zusammenhang stehen, gibt es jedoch einige ganz bestimmte Lebensmittel, auf welche die Erkrankten auf keinen Fall verzichten sollten.

So sehen viele Menschen Soja beispielsweise als reinen Ersatz zu Wurst-, und Fleischprodukten. Was die wenigsten wissen ist, dass Soja nicht nur ein pflanzlicher Ersatz zu Wurst und Fleisch ist, sondern auch eine schützende Wirkung mit sich bringt und sich folglich in vieler Hinsicht für die Ernährung bei Prostatakrebs eignet. Wir haben uns die Lebensmittel, mit welchen dieser Erkrankung vorgebeugt und der Kampf angesagt werden kann, einmal genauer angesehen.

Soja

Soja ist, wie schon gesagt, nicht einfach nur ein Ersatz, welchen Menschen nutzen, um Wurst-, und Fleischprodukte zu ersetzen, sondern es handelt sich um ein Nahrungsmittel, welches eine schützende Wirkung mit sich bringt. Dieser Umstand wurde von einigen Studien untersucht und anhand der Ergebnisse belegt.

Wer Wurst-, und Fleischprodukte in seiner täglichen Ernährung durch Soja oder auch Tofu ersetzt, profitiert von dem hohen Anteil an Östrogenen, welche in diesen Produkten enthalten sind. Östrogene sind die weiblichen Sexualhormone, welche sich positiv auf den Hormonhaushalt des Menschen auswirken. Dieser Umstand wiederum kommt dem Verlauf des Prostatakrebs zu Gute und sagt diesem den Kampf an.

Viel Obst & Gemüse

Es erklärt sich von selbst, dass zu einer pflanzlichen Ernährung vor allem Obst und Gemüse dazugehören. Aus diesem Grund sollten diese den wohl größten Teil des Ernährungsplans einnehmen. Obst und Gemüse schmecken nicht kalt, sowie warm gut und lassen sich mit unterschiedlichsten Lebensmitteln kombinieren, sondern sie stecken zudem voller wichtiger und hilfreicher Inhaltsstoffe, welche deiner Gesundheit und dem Verkauf deiner Krankheit zu Gute kommen.

Eine sehr wichtige Rolle in dem Bezug auf diese pflanzlichen Produkte spielt der synergetische Effekt. Das bedeutet, dass die Lebensmittel einen schützenden Effekt mit sich bringen, welcher in der Form von Nahrungsergänzungsmitteln nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund solltest du auch auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verzichten und stattdessen auf den Verzehr von frischem Obst und Gemüse zurückgreifen.

Sehen wir uns einmal die Lebensmittel an, welche sich in dem Zusammenhang mit dem Prostatakrebs besonders bewährt haben auf deinem Speiseplan auf keinen Fall fehlen sollten.

Brokkoli, Blumenkohl, Chinakohl und andere Kreuzblütler Diese Gemüsesorten stecken voller wichtiger und hilfreicher schützender Wirkungen und sollten aus diesem Grund auf jeden Fall ein fester Bestandteil deiner Ernährung bei Prostatakrebs sein.
Granatapfel Studien ist es gelungen den positiven Einfluss der Granatapfel-Polyphenole nachzuweisen.
Tomaten In Tomaten ist Lycopin enthalten. Lycopin hat auf den Verlauf der Krankheit einen durch und durch positiven Einfluss und kann von dem Körper am besten in der Form der verarbeiteten Tomate, wie zum Beispiel:

  • Saft
  • Tomatenmark
  • Soße

aufgenommen werden.

Curcuma Das beliebte Gewürz verleiht Speisen nicht nur einen besonderen Geschmack, sondern wirkt sich auch durch und durch positiv auf deine Gesundheit aus. Am besten nimmst du dieses Gewürz jedoch in der Form von Kapseln zu dir, da dieses bei Prostatakrebs in hohen Konzentrationen in deinem Körper vorhanden sein sollte.
Grüner Tee Grüner Tee ist nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern steckt auch voller Polyphenole. Diese bringen die wichtige Eigenschaft mit sich, Krebszellen effektiv abtöten zu können.

Für die Weintrinker unter den Betroffenen gibt es gute Nachrichten: Da herber Bio-Rotwein ebenfalls voller Polyphenole steckt, ist ein Glas Wein am Tag durchaus erlaubt.

Weitere Lebensmittel, welche unbedingt auf dem Speiseplan stehen sollten, sind:

  • Haferflocken
  • Haferkörner
  • anderes Vollkorngetreide
  • Leinsamen
  • Walnüsse

Ernährung bei Prostatakrebs - Sport

Zusätzlich sportlich betätigen

Nicht nur für Menschen, welche an Gewicht verlieren wollen ist eine gute Kombination aus gesunder Ernährung und Sport wichtig, sondern auch Männer, welche mit der Diagnose „Prostatakrebs“ leben, ist es wichtig, die gesunde und vorwiegend pflanzliche Ernährung mit einer ausreichenden sportlichen Betätigung zu verbinden.

Zwar ist Sport bei vielen Betroffenen in der Regel eine große Herausforderung und viele fühlen sich zu schlapp oder zu schlecht, als dass sie sich sportlich betätigen wollen, doch mit dem Laufe der Zeit und der gesunden Ernährung wirst du dich immer besser fühlen und dich folglich auch mehr bewegen können. Aus diesem Grund solltest du am besten noch heute mit der Umstellung der Ernährung starten, um dich morgen fitter und besser für die sportliche Betätigung zu fühlen.

Auch, wenn sich Betroffenen schlapp und lustlos fühlen, ist es wichtig, dass sich diese, vor allem am Anfang, aufraffen und sich bewegen. Nur so gelingt es ihnen den Teufelskreis zu durchbrechen, welcher entsteht, wenn sie sich nicht bewegen und folglich immer lustloser und schlapper werden.

In diesem Zusammenhang haben sich die Studien nicht nur mit der richtigen Ernährung bei Prostatakrebs auseinandergesetzt, sondern es ist ihnen auch gelungen zu belegen, dass Menschen, welche unter Prostatakrebs leiden, sportlich aktiv werden sollten, um dem Krebs den Kampf ansagen zu können.

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